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Aktuelles rund um die Essener & Rostocker Hütte


Das Marterl im Maurertal Juli 2009 Drucken

Das Marterl im Maurertal hat einen neuen Platz gefunden

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Männer der Bergrettung Prägraten berichteten mir, daß der Baum im oberen Bereich der Schoissn umgefallen sei, und das Marterl unter sich begraben hätte. Das Marterl war nicht sichtbar, da in der Zwischenzeit der Wind den Baum meterhoch mit Schnee überfrachtete. Bei einer ihrer nächsten Touren im Maurertal bargen Bstieler Lois und Steiner Konrad das Marterl. Da es Beschädigungen aufwies, brachte ich es zu Trost Erich, der die abgebleichten Stellen mit neuer Farbe auffrischte, und die beschädigte Seitenleiste reparierte.

Das Marterl wurde im Jahre 1992 vom 1. Vorsitzenden der Sektion Rostock-Marktheidenfeld Lothar Ziegler und seiner Frau an der besagten Stelle angebracht. Ich berichtete Ziegler, was mit dem Marterl geschehen war, und schlug ihm eine neue Stelle für das Anbringen des Marterls vor. Und zwar am Fuße der Schoissn, dort wo der Weg in der Folge steiler wird.Ein weiterer Grund für die Auswahl des neuen Standortes war, der tragische Lawinenunfall, der in unmittelbarer Nähe passierte.

Als ich Lothar Ziegler vor ca. 1 1/2 Wochen in dieser Sache anrief, erklärte er sich spontan bereit nach Prägraten zu kommen, um das Marterl an der neuen Stelle anzubringen.

Am 22. Juli 2009 stiegen Lothar Ziegler, seine Frau Trudi und ich auf, befestigten das Marterl und besprengten es mit Weihwasser.

Das Marterl wird Unfälle nicht verhindern können, es wird jedoch jeden Vorbeigehenden daran erinnern, daß die Natur immer über uns stehen wird, und wir ihr den notwendigen Respekt entgegenbringen.

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10. Jänner 2007, Steiner Friedl beim alten Baum, wo das Marterl früher einmal hing.

Leben am Berg Drucken

 Gedanken zum Leben und über das Leben in den Bergen von Friedl Steiner

DAS LEBEN erleben ...

"Es kommt nie so, wie man meint, daß es kommt, es kommt immer anders". (2008)

marterl_johannishuette.jpg Schnee: "Wenn es zuviel schneit, dann bete" (2000)

Natur: "Die Natur fragt nicht, warum sie etwas tut, sie tut es einfach" (2001)

Schicksal: "Wenn es sein will, wird es sein, nieman kann es aufhalten".(2002)

Bergsteigen: "Wer auf den Berg steigt, ist ein anderer Mensch". (2004)

Auf dem Berg braucht jeder jeden, wer das nicht glaubt, wird es erleben.(2004)

Lawine: "Eine Lawine bleibt nicht oben, nur weil du es glaubst!" (2005)

Leben: "Leben heißt, Spuren hinterlassen" (2005)

Umkehren: "Wer rechtzeitig umkehrt lebt länger!" (2005)

Hütte: "Wenn sie dir das Große nehmen, dann bleibt dir immer noch das Kleine". (2007)

Lawine: "Was herunten ist, ist nicht mehr oben!" (2008)

Berg: "Der Berg ist nicht nur Berg, er ist vor allem  Seele." (2008)

Der Berg als Sportgerät: "Es werden immer mehr, die den Berg und die Natur auf ihre Art vergewaltigen!" (2008)

Aufstiegsspur: "Symphonie" oder "Zick-Zack Rock". (2008)

Spuranlage: "Wenn der Schnee schreien könnte, dann ...!" (2008)

Bergsteigen: "Wir dürfen auf die Berge steigen, wir müssen nicht!" (2008)

Geschwindigkeit: "Wer zu schnell geht, wird die Berge nie wirklich sehen!" (2008)

Wetter: "Das Wetter gehört zum Berg, wie der Altar in die Kirche". (2008)

Erste oder letzte Spur: "Es kommt nicht darauf an, wer die erste Spur macht, sondern wer die letzte zieht!" (2008)

Natur: "Die Natur spricht mit dir, du mußt nur ihre Sprache verstehen (2008)

Werte: "Es kommt nicht darauf an was man hat, sondern was man tut!" (2008)

Gipfel: "Der Weg ist das Ziel, und der Gipfel die Krönung (2008)

"Es kommt nicht darauf an, wie schnell du oben, sondern wie gesund du wieder unten bist." (2008)

"Das wichtigste beim Bergsteigen, ist der Respekt vor dem Berg!" (2009)

Der Gipfel ist jener Punkt wo es nicht mehr weiter geht, und die meisten sind froh darüber ... Bergheil! (2009)

Bergsteigen heißt auch, sich Zeit für den Berg nehmen (2009)

Wenn der Berg zuschlägt, erst dann ist Geld für viele wertlos (2009)

Gedanken nach dem tödlichen Absturz von Martin Unterwurzacher am Nordgrat zum Hohen Eicham (26.08.2009)

 Ein Grat ist ein Grat, er kann schmal, breit, brüchig -  aber auch fest, zackig und kompakt sein. Auch das Leben ist ein Grat, mit dem Unterschied, daß die einen einen kürzeren und die anderen einen längeren Grat vor sich haben. Niemand kennt die genaue Länge seines Grates und deren Hindernisse. Eines haben aber beide Grate gemeinsam, sie führen beide zu Gott." (2009)

Der Beste: Der "Beste" ist letztendlich der der die Besten und die Schnellsten und die Wildesten überlebt!"

"Lei dei wos güt hent, kun man letz moch`n! (23.04.2010)

"Weniger ist oft mehr!" (23.04.2010)

"Der Vulkanausbruch in Island war eine ernste Warnung der Natur, eine Warnung gezeichnet mit Asche, die dem Menschen vor Augen geführt hat, wie ohnmächtig er ist - und kleiner als das kleinste Staubkörnchen!" (23.04.2010)

 

 

 

 

 


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Ida Steiner Buch Drucken

 Ida Steiner Buch (Neuauflage)

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Das Lebensbild dieser herausragenden Frau ist eingespannt in das dörfliche und alpine Umfeld der Venedigergemeinde Prägraten. Es erzählt damit auch ein Stück Alltagsgeschichte im dramatischen Wechsel von der bergbäuerlichen Selbstversorger- zur dörflichen Dienstleistungsgesellschaft und vom klassischen Bergsteigen zu modernen Alpinismus. Die Wertschätzung und das Lob für die Frau Ida von der Rostockerhütte schließt auch die vielen herausragenden Wirtsleute auf unseren Schutzhütten mit ein. Ungewollt, die Schutzhütten sind Visitenkarten des Alpenvereins.

(Prof. Louis Oberwalder)

 Bestellmöglichkeit:

Friedl Steiner, Iselweg 11, 9974 Prägraten a.G. Email: - Preis € 14,90 zuzüglich Porto

 


 Prof. Louis Oberwalder sollte eigentlich noch das letzte Kapitel "Die 4. Generation - Abschied von der Rostockerhütte" mit in die Neuauflage des Buches aufnehmen. Leider war es ihm aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, sein Versprechen einzulösen. Ich werde mich jedoch dieses Kapitels selber annehmen, damit auch all jene zu ihren Ehren kommen, die sich auf  "besondere Art und Weise" um die Rostockerhütte "verdient" gemacht haben.

(Friedl Steiner)

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Impressionen

Der Weg ist das Ziel, und der Gipfel der Endpunkt, wo es nicht mehr weitergeht. Mein Ziel war und ist, meine Heimat in und auswendig zu kennen, jeden Steig, jeden Graben, jeden Grat, und wenn Gott will, jeden Gipfel.
Ich bin vor ca. 35 Jahren aufgebrochen, meistens allein. Dazu gesellt hat sich seit ca. 10 Jahren meine Frau Angelika, die ihr Herz für die Berge entdeckt hat.
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 "Da niemand weiß, was morgen ist, müssen wir gewisse Dinge heute tun ..."
Kontakt Familie Steiner Drucken

Familie Steiner Friedl, Iselweg 11, A-9974  Prägraten am Großvenediger, E-Mail:

 

 

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