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Die Geschichte der Essener & Rostocker Hütte |
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In Prägraten war seit 1904 Andrä Mariacher (Urgroßvater) als Bergführer tätig. Bei seinen Führungen auf die Dreiherrn-Spitze und die beiden Simonyspitzen, besonders beim Gratübergang über die 3 Gipfel, die damals - wie auch heute noch - als eine der "klassischen" Fels-/Eistouren der Hohen Tauern galt und häufig durchgeführt wurde, war er zu der Überzeugung gekommen, dass An- und Abmarsch an einem Tag zu langwierig und für die von ihm geführten Bergsteiger zu anstrengend sei, und eine Hütte in diesem Gebiet eine erhebliche Erleichterung sein würde.
In der Folge einigte man sich auf den Standort, der Bauplatz wurde erworben und in mühseliger Arbeit wurden aus der Umgebung Steine gesammelt, zusammengetragen und für den Bau entsprechend ausgewählt und geformt. Auch andere Materialien wurden beschafft.
Als die privaten Mittel nicht ausreichten, da bot das Hüttenbaukomitee den Grund und Boden der Sektion Rostock zum Kauf an. 1911 wurde die Hütte in 34 Tagen ohne Wetterschicht erbaut und am 8. August 1912 konnte die Hütte feierlich eingeweiht werden.
Nachdem Lawinen im Umbaltal beide Essener Hütten zerstört hatten und die Rostockerhütte in den Fünfziger Jahren zu klein wurde, schlug der DAV Hauptverein vor, dass sich die Sektion Essen im Maurertal niederlassen sollte. 1966 wurde die Essener Hütte feierlich eingeweiht. Die Zusammenarbeit der beiden Sektionen sollte nicht von langer Dauer sein. Im Jahre 1998 mußte die Sektion Rostock-Marktheidenfeld das Tal verlassen. Damit hatten die Essener im Maurertal entgültig das "Kommando" übernommen. 
Den Schlusspunkt setzten sie nunmehr am 31. August 2006 mit der "vorsorglichen Kündigung" des Pachtvertrages von Friedl Steiner.
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